Damen - Runde 2
Ersatzgeschwächt reiste die Damenmannschaft nach Burgdorf, um die ersten Punkte zu ergattern. Ein passender Vergleich fehlt mir leider, aber wir waren extrem wenige Spielerinnen. Ein großes Lob geht an die beeindruckende Anlage in Burgdorf, die uns jedes Mal aufs Neue staunen lässt. Es ist erstaunlich, was alles möglich ist, wenn man will.
Unihockey Mümliswil vs. Unihockey Lohn 1:2 (0:1)
Zunächst ein Blick auf das Personal: Abwesend waren Hossmann (Scheren schleifen), Bobst (krank), Bobst (vierbeiniges Hobby), Bader (einhändig) und Rubitschung (TV-Auftritt). Vor Ort waren: Hossmann, 2x Probst, Gertsch, Pfeiffer und Sutter.
Aufgrund der personellen Situation war von Beginn an klar, dass es ein harter und anstrengender Tag werden würde. Wir entschieden uns daher für eine defensive Taktik, um gezielt Nadelstiche zu setzen. Unser Plan funktionierte etwa 10 Minuten lang gut. Wir waren voll im Spiel und erarbeiteten uns unzählige Chancen. Doch, katholisch wie wir sind, schenkten wir dem Gegner das erste Tor - als wäre schon Weihnachten. Mit 0:1 ging es in die Pause.
Nach der Pause setzten wir unser Spiel fort und hatten zahlreiche Chancen, doch der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Das änderte sich, als sich Probst M. ein Herz fasste und aus der Distanz wunderschön ins linke obere Eck traf. Endlich wurden wir für unseren Einsatz belohnt. Doch die Freude hielt nicht lange: Wenige Minuten später erzielte der Gegner das 2:1. Unser zweites Geschenk des Tages. Das war dann auch der Endstand. Selbst eine längere 4-gegen-2-Phase konnten wir nicht nutzen. Schade – eine gute Leistung und viel Kampfgeist wurden (mal wieder) nicht mit Punkten belohnt.
Unihockey Mümliswil vs. Racoons Herzogenbuchsee 2:10 (1:5)
Das zweite Spiel ist schnell erzählt: Unsere Kräfte waren von Anfang an erschöpft und wir kamen nie wirklich ins Spiel. Die Waschbären waren uns körperlich deutlich überlegen, und wir fanden einfach keinen Zugriff auf das Spiel. Zahlreiche Eigenfehler machten es uns noch schwerer. Das Resultat spricht für sich.
Nach vier Spielen 0 Punkte – das ist bitter, aber die Realität. Besonders das erste Spiel hätte definitiv Punkte verdient gehabt. Ein grosses Dankeschön auch an die tolle Unterstützung von der Tribüne und an den Ersatztrainer Gertsch. Nun heißt es: „back to the lab“ Am Martinsfestsonntag in Oensingen wollen wir zurückschlagen. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung, vor allem im Derby gegen Kestenholz-Niederbuchsiten.