Junioren E - Runde 6

Nach einer langen Durststrecke von 14 Niederlagen hat unsere jüngste UHM Mannschaft endlich den lang ersehnten und verdienten ersten Sieg eingefahren. 

Wir haben in all den Spielen nie den Kampfgeist und vor Allem den Humor verloren - das hat sich nun heute ausbezahlt. Vor heimischer Kulisse, unterstütz von Eltern, Verwandten, Freunden und Vereinskolleg/-innen, ist uns das gelungen, worauf wir so lange hingearbeitet haben.

Schon vor dem Spiel gegen Murgenthal war klar: Heute wird alles gegeben. Die Mannschaft war sehr fokussiert, und jeder einzelne Spieler/-inn setzte die taktischen Vorgaben der Trainer super um. Von der ersten Minute an waren wir bereit, alles zu investieren, und unseren Fans und natürlich auch uns, endlich einen Grund zum Jubeln zu geben.

Unser Torhüter zeigte eine herausragende Leistung und war der sichere Rückhalt, den wir brauchten. Wir vertedigten konzentriert und kompromisslos und sorgten in der Offensive immer wieder für Gefahr vor dem Tor. Alles funktionierte – als wäre es der perfekte Moment für diesen ersten Sieg.

 

Die Partie begann vielversprechend. Wir gingen mit 1:0 in Führung, doch der Gegner konnte ausgleichen – 1:1. Doch anstatt den Kopf hängen zu lassen, kämpften wir weiter und schossen mit einer schönen Auslösung das 2:1. Die Worte der Trainer, dass ein 3:1 enorm wichtig wäre, hallten nach – und genau das gelang uns. Mit einem herrlichen Weitschuss von Nino gingen wir mit 3:1 in Führung. Doch auch Murgenthal wollte den Sieg und konnte kurz darauf auf 3:2 verkürzen.

Die Anspannung und Nervosität war deutlich zu spüren - aber nicht von den Junior/-innen, sondern von den Eltern & Anhängern im Nacken - wir blieben cool :-)

Denn…. nur kurze Zeit später stellten wir mit dem 4:2 den alten Vorsprung wieder her und sorgten für einen ruhigeren Puls bei unseren Fans. 

Ab diesem Moment verteidigten wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und hielten dem Druck stand.

4:2 Sieg - Wahnsinn - Hammer - die Freude grenzenlos - Wir sind stolz auf diese Leistung! 

Leider hatten wir keine Zeit diese Emotionen der Freude geniessen zu können - wir hatten umgehend den nächsten Match.

Wir wollten an der Leistung des ersten Matches anknüpfen - doch dies funktionierte leider nicht mehr. Die anschliessenden beiden Partien gingen verloren.

Trotzdem überwiegt die Freude über den ersten Sieg und das ist auch richtig so. Geniessen wirs:-)

Vielen Dank an alle Fans, die uns tatkräftig und laut unterstützt haben. So machts Spass.

 

 

Junioren A - Runde 5

SV Waldenburg Eagles vs. Unihockey Mümliswil

Das Spiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Waldenburg starteten wir ohne die beiden Routiniers Joni und Kevin. Somit waren beiden Blöcke damit beschäftigt, einen neuen Blockleader zu finden. Während dieser Suche mussten wir indes aber gleich drei Gegentore hinnehmen. Es völlig misslungener Start also. 

Erst nach einer Anpassung und mit der Hereinnahme von Joni und Kevin kam dann doch die Wende. Bis zur Halbzeit wurde der Rückstand schon in ein 5:3 umgewandelt. 

Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spielgeschehen grösstenteils vor dem Waldenburger Tor. Bis zum Spielende wurde das Score bis auf 12:3 hochgeschraubt. 

Der Sieg war weder spektakulär noch war das Spiel eine Augenweide. Aber Sieg ist Sieg. 

In der zweiten Partie stand mit den Tigers aus Härkingen dann aber ein grösserer Brocken gegenüber.

Tigers Härkingen vs. Unihockey Mümliswil

Die Truppe aus dem Gäu stand von Beginn weg ihren Mann. Sie nutzten ihrer Physis aus und liessen uns nur wenig Zeit und Platz. Dass der Unparteiische viel laufen liess, kam uns da natürlich nicht so entgegen. Er zog dies aber bis zum Schluss durch und machte seine Sache sehr gut. Es lag an uns, damit klarzukommen. Das Halbzeitresultat von 3:3 widerspiegelte etwa das Spiel. Tore fielen beidseitig auf Eigenfehler, schöne Spielzüge waren Mangelware. Man neutralisierte sich gegenseitig. 

Daran änderte sich auch im zweiten Umgang nichts. Wir konnten trotzdem mit zwei Längen davonziehen. Mit etwas mehr Überzeugung und Mut, hätten wir die Partie vorzeitig entscheiden können, aber der Treffer zum 6:3 wollte nicht gelingen. Härkingen konnte sogar zum 5:4 verkürzen und für die Schlussminuten entwickelte sich ein regelrechter Abnützungskampf. Dabei bewiesen wir Charakter, denn weder unser Gegner noch deren Fans konnten uns aus dem Konzept bringen. Egal wie fest man in/über die Bande befördert wurde oder wie «fragwürdig» die Aussagen seitens der Zuschauer auch waren, wir blieben ruhig und waren mit uns beschäftigt. Wir gaben den Vorsprung nicht mehr aus den Händen und bleiben auch im 9. Spiel der Saison ungeschlagen. 

Ein äusserst «süsser» Sieg war das. Der Gegner war mindestens gleich gut, vielleicht sogar etwas besser. Manchmal werden aber auch Unihockeyspiele nicht nur mit den Beinen, sondern mit dem Kopf gewonnen. Entgegen allen Erfahrungen, welche unser Verein in Vergangenheit dabei gemacht hat, waren wir dabei eben etwas besser. Ein grosses Kompliment an die Mannschaft. Wenn wir nun auch noch im physischen Bereich an uns arbeiten (Krämpfe bei mehreren Spielern). Ist das angestrebte Ziel durchaus erreichbar. 

Besten Dank an die Fans. Trotz zwei Spielen Pause war die Fangemeinde dieses Mal zahlreich. Herzlichen Dank auch an Petra und Kurt fürs Fahren und den Abstecher nach «Däuschberg» auf der Heimfahrt. Irgendwie finden unsere Jungs nach wie vor Gefallen an überteuertem und nicht mal gutem Fastfood.

Damen - Runde 5

Die erste Runde im neuen Jahr stand an. Motiviert trafen wir uns alle um 9 Uhr morgens in der Haulismatt in Balsthal. Das Ziel war klar; an unserer Heimrunde wollen wir gewinnen! Obwohl unsere beiden Trainer uns „im Stich gelassen haben“ und im Herren Team selbst starken Gegnern gegenübertreten mussten, durften wir die Halle selbstbewusst mit Ersatztrainer Jänu betreten.

Unihockey Mümliswil vs. UHC Seedorf: 5:5 (0:2)

Der Start war schwierig und das Einfinden ins Spiel benötigte viel – ja… zu viel Zeit. Trotz Motivation war der „pfupf“ noch nicht ganz auf dem Spielfeld angekommen. Dadurch liessen wir den Gegnerinnen viel Platz und verschenkten wichtige Bälle. Dies und einige weitere unnötige Fehler brachte und das 0:2 ein, dank unserer Spitzen-Torhüterin und „Best Player“ des Matches jedoch zum Glück nicht mehr. In der Halbzeit galt es dann zu erwachen. Wir wollten schliesslich ein gutes Ergebnis erzielen und die zahlreich erschienenen Zuschauer nicht enttäuschen. Trotzdem waren auch die weiteren Minuten schwierig und wir mussten ein weiteres Goal einstecken. Durch einen „liebevollen Zämeschiss“ erwachten wir nun endlich doch noch und konnten uns Tor für Tor nach oben arbeiten. Die letzten Minuten war es ein Kopf an Kopf rennen und der Ball flog nur noch so in die Tore. Hier wäre Raffi mit seinem „Zäck Zäck Torrrr“ stolz gewesen (wäre er anwesend gewesen). Somit konnten wir schlussendlich ein gutes unentschieden und einen ersten Punkt an diesem Sonntag erspielen.

Unihockey Mümliswil vs. UHT Arni: 2:2 (2:1)

Klar war, wenn wir so beginnen wie am Morgen müssen wir einstecken. Somit galt es die Fehler des ersten Matches zu vermeiden – was uns vorerst auch sehr gut gelang. Wir starteten konzentriert in die erste Halbzeit und konnten innert den ersten 5 Minuten zwei Tore erzielen. Wir kämpften sehr gut gegen unsere Gegner und waren selbstbewusst diesen Match zu gewinnen. Durch einen ersten unüberlegten Spielzug mussten wir dann das 2:1 annehmen. Kurzes analysieren und evaluieren des Spiels in der Halbzeit und weiter gings. Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit musste man jedoch den Ausgleich 2:2 hinnehmen. Nun musste man doch schon mehr kämpfen und trotz guten Laufwegen und Abschlüssen konnte man kein weiteres Tor erzielen. Nach weiteren langen Spielminuten galt es den Ball zu halten und sicher zu spielen - die Gegner sollten kein Chance mehr zu einem weiteren Tor haben. Nach und nach verloren wir alle an Energie und es war doch nicht so einfach wie gedacht. Trotzdem durften wir glücklich mit einem weiteren unentschieden und somit einem weiteren Punkt den Abschluss dieses Matches finden.

Danke füu mou Jänu für dini Zitt und Motivierende Wort ah euseses Team und au es riise Merci ah die zahlriiche Zueschauer und euchi Ungerstützig! Wir sehen uns zur nächsten Runde am 2. Februar in Aarberg.

Junioren E - Runde 5

Sonntag, 22. Dezember 2024
Die letzte Runde des Jahres stand auf dem Programm und das ganz kurz vor Weihnachten. Kurz vor 09:00 Uhr trafen wir uns in Murgenthal mit einem etwas kleinerem Kader als üblich. Wir wussten also, dass es etwas strenger sein könnte als wir es uns gewohnt sind.

UHC Tigers H.-T. vs Unihockey Mümliswil (7:0)

Anfangs waren wir anscheinend doch noch nicht ganz bereit, denn in den ersten paar Minuten bekamen wir gleich drei Tore. Anschliessend fanden wir langsam ins Spiel und waren konstant am Ball und beim Gegner. Auch unser Goalie konnte viele Schüsse abwehren. Das Zusammenspiel funktionierte wirklich super, die Zuschauer bekamen einige schöne Spielzüge zu sehen. Das einzige was nicht wirklich klappte, waren die Tore. Trotz einigen Abschlüssen aufs Tor, wollte der Ball einfach nicht in den roten Kasten. Aber auch den Tigers gelang dies eine ganze Weile nicht mehr. Am Ende mussten wir trotzdem eine Niederlage von 7:0 in Kauf nehmen. Schlussendlich muss man aber sagen, dass wir in diesem Match mit Abstand die beste Leistung gegen die Tigers gezeigt haben, denn wir bekamen ganze 14 Tore weniger als beim letzten Aufeinandertreffen. Wir dürfen also trotz Niederlage stolz auf unsere Leistung sein.

 

Unihockey Fricktal vs Unihockey Mümliswil (11:0)
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es direkt weiter gegen Unihockey Fricktal, ein Team, von dem wir wussten, dass es stark ist. Trotz dieser Vorahnung gelang es uns nicht, von Anfang an präsent zu sein. Unsere Gegner setzten uns früh unter Druck und nutzten ihre Chancen konsequent aus. Bereits nach sechs Minuten mussten wir das erste Tor hinnehmen, und die folgenden Treffer liessen nicht lange auf sich warten. Leider hatten wir selbst kaum nennenswerte Torchancen und oftmals waren wir ein wenig am träumen und blieben einfach stehen. Am Ende mussten wir uns mit einem klaren 11:0 geschlagen geben.

Unihockey Mittelland vs Unihockey Mümliswil (14:0)

In der Pause gab es eine kurze Besprechung, wie wir den nächsten Match angehen bzw. was wir unbedingt verbessern müssen, denn im letzten Match des Tages trafen wir auf Unihockey Mittelland. Es war das erste Mal, dass wir gegen dieses Team antraten und schnell wurde klar, dass auch sie ein starker Gegner sind. Leider war die Müdigkeit aus dem ersten Match spürbar. Trotz vereinzelter Chancen blieben wir vor dem Tor erfolglos und oft zu passiv. Bereits nach zehn Minuten stand es 5:0 und auch danach rollte die Angriffswelle von Mittelland weiter. Am Ende mussten wir eine deutliche 14:0-Niederlage einstecken.

Diese Runde war leider nicht von Erfolg gekrönt. Mit drei Spielen ohne ein eigenes Tor und hohen Niederlagen bleibt uns viel Arbeit für das neue Jahr. Dennoch gibt es Lichtblicke: An der Leistung aus unserem ersten Match gegen die Tigers möchten wir uns orientieren. Dort haben wir gezeigt, dass wir sehr wohl kämpfen und mit unseren Gegnern mithalten können, nur noch die Tore müssen wir reinbringen.

Jetzt heisst es erst einmal Kraft tanken in den Weihnachtsferien! Wir wünschen allen frohe Festtage und einen guten Rutsch – wir sehen uns im neuen Jahr, bereit, mit frischem Elan anzugreifen!

Vereinswanderung

Aufgrund abnehmender Teilnehmendenzahlen in den vergangen Jahren, wurde von Mario und seinem Team ein neues Format kreiert. 

Um 11 Uhr besammelten sich gut 20 Wanderlustige auf dem Lindenplatz. Die Wanderlust indes, musste beim diesjährigen Ausflug jedoch gar nicht all zu hoch sein, denn schon nach 20-minütigem Marsch, durfte man auf dem Stolten schon wieder ausruhen. Nicht nur das, dort wurde mit Tee, Tee mit Schuss, lötigem Schuss und herkömmlichen Gerstentrunk die Wanderschar empfangen. Im Verlaufe des Nachmittags zauberte die Truppe dann auch ein Risotto über dem Feuer, welches selbst in den südlicheren Regionen nicht hätte besser gemacht werden können und dies sagt hier nun einer, welches ein abtrünniger eben jener ist… das soll also etwas heissen!  Bis gegen 16 Uhr durfte man es sich also bei Speis und Trank und an der Wärme des Feuer gemütlich machen. Dass das Feuer ständig Wärme absonderte, war indes nicht eine Selbstverständlichkeit, denn das vorhandene Holz zeigte einige Mängel auf. Dem Holzspender war sich nicht bewusst, dass Holz das gefroren ist, bei allfälliger Wärme sich dann in nasses Holz verwandelt. Holz-Lehrlingsausbildner Probst nahm sich dann aber dessen an und verschaffte sich mittels ausgeklügeltem Ausbildungsplan einen Weg, wie das Holz trocken werden kann und somit alle glücklich.

Gegen 16 Uhr machten sich dann die ganze Schar auf, da man in der Hagli-Beiz für ein feines Fondue angemeldet war. Der Marsch via Stoltenbrünneli, Heiterberg ins Reckenkien und somit ins Hagli hätte eigentlich keine grosse Erwähnung gebraucht. Jedoch sorgte Lars mit einer artistischen Einlage, welche seinesgleichen sucht, für allgemeine Erheiterung. Der Bodenfrost nutzte eine kurze Unachtsamkeit seitens Lars aus und beförderte ihn kurzerhand in die Waagrechten. Gott-sei-Dank federte ihn Mami-Andreas’s Thermoskanne auf, sodass weder Papi-Benno’s Trend-Winterjacke noch seinem Rücken was passiert ist. Die Thermoskanne allerdings nahm bleibenden Schaden. Die vorhandenen Vorstandsmitgliederentschieden in einer Sondersitzung vor Ort einstimmig, dass auf Vereinskosten ein adäquater Ersatz besorgt werden soll. Ohne weiterer einschneidender Ereignisse, vielleicht abgesehen von Flöru B., welcher beim Hochlaufen dampfte wie eine Lokomotive aus dem 19Jh., erreichten wir die Haglibeiz. Gegen 20:30 verabschiedeten sich die ersten (etwas älteren Semester) und liessen die Gruppe in folgendem Zustand zurück:

Man spielte mit dem Weihnachtsbaumschmuck

Man stand auf den Stühlen

Man war betrunken

Man schlief gemütlich inmitten der lärmenden Kollegen

Man war sehr betrunken

Man war enttäuscht, dass die Musikboxe nicht lauter gemacht werden konnte

Man war sternhagelvoll

Die Vereinswanderung 2024 war ein voller Erfolg. Die Organisation von Mario und Team war sensationell und es war für alle was dabei. Danke Muri+Team!!!

Hoffentlich gibt es im Jahr 2025 eine ähnliche Ausgabe und nun wissen ja alle, dass es sich lohnt dabei zu sein…

Rütsched- und machets guet!