Herren 2 - 9. Runde

Zum Abschluss dieser Achterbahn-Saison mit einer furchtbaren Hinrunde und einer bisher niederlagslosen Rückrunde, wollte man den Trend fortsetzten, es lag sogar noch Schlussrang 2 in der Luft.

Unihockey Mümliswil vs. Floorball Crew Känerkinden 03

Im Hinspiel konnten wir den Gegner diskussionslos mit 9:3 vom Feld jagen. Aber da in der Rückrunde nichts sein sollte wie in der ersten Saisonhälfte, konnten wir auch dieses Kunststück nicht wiederholen. Der Gegner, welcher das Abstiegsgespenst noch im Nacken hatte, zeigte sich sehr aufmüpfig und liess keinen Zweikampf aus. Für uns keine guten Voraussetzungen, wir haben das eben nicht so gerne…

So sahen wir uns zur Pause mit einem 2:3 Rückstand konfrontiert. 

Es gab trotz grosser Pausenansage vom emeritierten Feldspieler Albani auch im zweiten Umgang keine Besserung. Zu viele kleine Unzulänglichkeiten und Ungenauigkeiten beim Passspiel sowie im Abschluss verbauten uns den Weg zum Glück. Also musste für die Schlussphase der Goalie einem vierten Feldspieler das Feld überlassen. Das 4:3 gelang erstaunlich gut, leider fand aber keiner der Abschlüsse den Weg ins Tor. Entweder verfehlte man das Tor gänzlich oder der Helm des Goalies wurde malträtiert. Es war zum Verzweifeln, der zwei Tore Rückstand wollte einfach nicht schwinden! So fasste sich 5 Sekunden vor Schluss, mehr aus Verzweiflung als aus Überzeugung, Probst nochmal ein Herz und traf flach (wollte er das so?!?) zum 4:5 Anschluss. In 5 Sekunden aber nochmal ein Tor zu erzielen ist zwar möglich, aber es braucht viel Glück. Von eben diesem, hatten wir in dieser Partie noch nicht allzu viel. Seis drum, Duracell-Andy konnte das anschliessende Bully gewinnen und der Ball gelang auf Pipo’s Schaufel, dieser wiederum gab den allerletzten Schuss der Partie ab und in Zeitlupe (wie früher bei Captain TSUBASA) flog der Ball Richtung Tor, prallte am Torwart ab und gelangte dank genügend Topspin dann doch noch ins Netz. Wahnsinn! Ohne zu wissen wie, konnten wir also doch unsere Rückrundenungeschlagenheit bewahren. Toll, wau, mega!

Unihockey Mümliswil vs. TV Flüh-Hofstetten

Zum allerletzten Spiel sah man sich dem Kantonsrivalen aus Flüh-Hofstetten gegenüber. Da wir in der Vorrunde klar verloren hatten und unsere Ungeschlagenheit doch eigentlich bestandhalten sollte, musste zum Abschluss nochmals ein Sieg her. Nun ja, so einfach ist es aber dann halt jeweils nicht. Die defensive Spielweise liess uns schon im Vorrundenspiel verzweifeln auch dieses Mal fanden wir kein schlaues Mittel, um dagegen anzukommen. Wir mussten mehrheitlich einem kleinen Rückstand hinterherrennen. Aber wiederum kurz vor Schluss (irgendwie haben wir die effektive Spielzeit nicht mitgekriegt) gelang uns doch wieder der Ausgleich. Für die verbleibenden Sekunden ersetzten wir dann nochmals den Goalie mit einem vierten Feldspieler, alles oder nichts lautete die Devise. Der Siegtreffer wollte aber nicht mehr fallen, die letzte Chance, quasi Pipo’s letzte Ballberührung für die zweite Mannschaft endete am Oberschenkel des gegnerischen Torhüters. Weniger weil der so schnell war, mehr weil er schon gar keinen Verschiebung auf den ersten Querpass vorgenommen hatte. 

Das zweite Unentschieden bedeutete jedoch dennoch, dass wir im Jahr 2024 keine Niederlage hinnehmen mussten, was doch als halbwegs tolle Leistung eingestuft werden darf.

Zum Abschluss dieser Spielzeit durften wir nochmals auf eine ganze Horde an Fans zählen. Danke!

Nun heisst es Hammer und Nägel parat machen, denn mit Philipp Rötheli, Sebi Probst, Claudio Albani, Tobias Rubitschung, Simon Kamber und Roy Neuenschwander haben gleich mehrere «Relikte» ihren Rückzug aus dem Zwöi bekannt gegeben. Bei Roy und Simi, welche 21 respektive 19 Jahre en Suite im Zwöi gespielt haben, könnten das Rekorde für die Ewigkeit bedeuten. Hut ab für eure Ausdauer! Hoffen wir, dass euch auch der Senioren Alltag derart lange Spass machen wird…:-)

Sebi und meine Wenigkeit (Claudio) werden auch den Trainerposten räumen, es braucht Platz für neue Ideen! Merci an Sebi für die Zeit als Trainer im Zwöi. Ich werde die Telefonate wohl etwas vermissen. :-)

Lagerthema - Der Weg zum Erfolg

Was hat der Professor nur vor? Schaut euch das Video an und vergesst nicht euch für das Lager anzumelden! 

Weitere Infos findet ihr hier

Junioren D - 7. Runde

Früh am Morgen ging es für unsere jüngsten Wettkampfjunioren nach Egerkingen. Die Stimmung am Morgen zwar zwiespältig, auf der einen Seite waren alle noch Müde und auf der anderen Seite waren alle heiss auf die beiden Spiele. Trotz erneut einigen Änderungen in der Mannschaft (Gratulation an Jannick und Levin zum Debut), sollten zwei Siege her, um so in der Challenge Round eine komfortable Position einzunehmen.

 

Mümliswil vs Waldenburg (8:12)

Der Anfang der Partie verlief sehr hektisch, beide Teams waren bemüht. Allerdings strahlte der Gegner mehr Gefahr aus. Die Eagles aus Waldenburg konnten sich erst 1:0, und dann 2:0 von uns absetzen. Wir blieben aber immer fokussiert und waren weiterhin entschlossen, dass es in diesem Spiel Punkte für uns geben wird. Die volle Hoffnung kam zurück, als Sebi aus der Distanz abzog und den 1:2 Anschlusstreffer markieren konnte. Von da an verlief die Partie bis zur Halbzeit auf Augenhöhe. Beide Mannschaften erzielten immerwieder Tore, wobei (aus unserer Sicht) der Gegner viel zu einfach gefährlich wurde. Die eigentlich schon häufig besprochene „Manndeckung“ lies zu wünschen übrig und wir boten viele Räume und Anspielstationen an. Weil wir offensiv aber durchaus gute Ansätze hatten, konnten wir Resultattechnisch trotzdem mithalten. In der Pause stand es 5:5. 

Für die zweiten 20 Minuten änderte sich nicht viel – weil das auch beim Gegner so war, erinnerte das Spielgeschehen stark an die erste Hälfte. Ärgerlich, dass wir nach einem Freistosstreffer in Rückstand gerieten und uns bereits wieder, auch wenn nur ein Tor, zurückkämpfen mussten. Beim Spielstand von 6:7 erzielte debutant Jannick ein Backhand-Tor, was für ein Start in seine hoffentlich noch lange Karriere. Als die Partie nur noch 10min ging, konnten wir sogar das erste Mal vorlegen. Sebi traf zum 8:7 – unsere Hoffnungen stiegen an und der Puls stieg. Als wären wir mittlerweie nicht schon genug „aus dem Häuschen“, hat der Gegner plötzlich ein Time-Out genommen. Dies sorgte für reichlich Verwirrung, weil gemäss Regelwerk von Swiss Unihockey bei den Junioren D überhaupt keine Time-Out-Regelung exisitiert. Kuriose Szene! Diese wenigen Sekunden Spielunterbruch genügten offensichtlich, um uns völlig aus der Rolle zu bringen. Von da an waren wir nur noch mit Verteidigen beschäftigt. Leider fand der Ball auch häufig den Weg in unser Netz. Am Ende mussten wir uns mit 8:12 geschlagen geben. Schade, wenn man bedenkt, dass wir 10min vor Spielschluss sogar noch in Führung lagen.

 

 

Mümliswil vs Aarau (8:4)

Anders als im ersten Spiel, waren wir nun aufgrund der Tabellenposition in der Favoritenrolle. Unser Plan war es, diese Favoritenrolle von der ersten Sekunde an anzunehmen und sofort voll anzugreifen. Und tatsächlich, diesmal funktionierte es. Wir doppelten den Gegner und setzen ihn früh unter Druck, so konnten wir viele Bälle gewinnen und unser Spiel aufziehen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis wir vorlegen konnten. Julian erzielte das 1:0 per „Bubentrickli“ und nur kurz darauf konnte Jana das 2:0 schiessen. Die Aarauer gaben sich aber noch nicht  auf und fanden über viele Harte Zweikämpfe zurück. Unsere Verteidigung war zwar besser als im ersten Spiel, aber noch immer nicht das Gelbe vom Ei. Lieni hielt zwar viele Bälle, aber einige landeten auch im Tor – selbst ein Weltklasse-Torwart kann nunmal nicht alles halten. Zur Halbzeit führten wir mir 3:2, durch die gute erste Halbzeit fühlten wir uns trotz des geringen Vorsprunges sehr sicher.

Diese Sicherheit spührte man während der zweiten Hälfte. Wir hatten das Spiel im Griff und waren die dominierende Mannschaft. Nur über einige Konter konnte der Gegner noch Gefahr ausstrahlen. Wir spielten uns in einen Rausch und wurden immer offensiver. Es gelang uns auch regelmässig in die gefährliche Zone zu kommen und weiterhin Tore zu schiessen. Dazu kamen unmengen an Pfosten- und Lattentreffern (es wurden nur die ersten 9 mitgezählt). Der Hunger auf Tore war so gross, dass wir sogar noch ein Eigentor erzielten. Dies spielte aber keine Rolle, denn die Überlegenheit und der Vorsprung liessen mittlerweile kleine Fehler zu. Es machte wirklich Spass, die Zuschauer und die Mannschaft liessen sich mitreissen und wir konnten wiedermal zeigen, dass wir durchaus auch Spiele souverän gewinnen können. Ein kleines Highlight war noch ein 2-Minuten-Pfiff des Schiedsrichters, Nelia war gefoult worden. Allerdings wurde die Strafe zu einem normalen Freistoss abgewandelt, weil (ähnlich wie das Time-Out im ersten Spiel) eine solche Regel in der Kategorie Junioren D garnicht exisitert. Diesmal liessen wir uns durch einen solchen Vorfall aber nicht aus dem Konzept bringen. Bald schon ging es dem Ende entgegen und die letzten 10 Sekunden wurden wie gewohnt heruntergezählt. Jaaaaaaaaa, wir gewinnen mit 8:4 und können uns vom Tabellenende absetzen!

 

Zur Belohnung ging es nach den beiden Spielen noch in den Mc Donalds. So muss ein Unihockey-Sonntag enden.

Juniorinnen A - 6. Runde

Am Sonntag trafen die Juniorinnen auf Unihockey Berner Oberland und auf UHC Oekingen. Für die Heimrunde der Cobras Grenchen machten sich unserer Juniorinnen auf den Weg nach Moutier, ja genau Moutier. Wieso wissen wir nicht genau, ist aber auch egal. Gegen die beiden Tabellennachbarn sollten mal wieder Punkte gesammelt werden. 

Unihockey Mümliswil vs. Unihockey Berner Oberland 7:3 (2:3) 

Irgendetwas lag in der Luft, nicht nur der Trainer aber auch die Mannschaft merkte das vor dem Spiel. Konzentriert und motiviert wollte man starten. Stand nach 2 Minuten 0:1 aus Mümliswiler Sicht. Dank einem Fehler in der Defensive lud man den Gegner zum Scoren ein. Bis zur Pause ereignete sich ein reges Hin und Her mit besserem Ausgang für die Oberländerinnen. Nur dank Fehlern unserer Seite kamen diese zu Möglichkeiten, welche auch kaltschnäuzig ausgenutzt wurden. Pausenstand 2:3. 

Bereits in der ersten Halbzeit hatten die Mümliswilerinnen viele Chancen, welche noch ungenutzt gelassen wurden. Nicht so in der zweiten Halbzeit, man konnte sich zahlreiche Chancen erarbeiten und endlich auch nutzen. Mittels eines Dreierpacks innert 4 Minuten konnte Mümliswil die langersehnten zwei Punkte ins Trockene bringen. 

Fazit: Gutes Spiel unsererseits, in der zweiten Halbzeit souverän und abgeklärt, im Boxplay überragend. So macht es Spass an der Bande zu stehen (auch allein, da Trainer Rubitschung mal wieder im Einsatz der zweiten Mannschaft stand).

Unihockey Mümliswil vs. UHC Oekingen 0:5 (0:3) 

Es gibt Dinge die schwer zu erklären sind, wie funktioniert ein U-Boot? Was sind NFTs? Wie kann man in einem Spiel komplett überzeugen und im anderen nicht mal wissen, wie man ein Bein vor das andere bringt? 

Es ist schwierig in Worte zu fassen, was im zweiten Spiel des Tages genau passiert ist, da es noch früh ist an diesem Montag morgen, lasse ich es einfach sein. Das Resultat spricht für sich. Die Juniorinnen waren von Anfang bis zum Ende komplett unterlegen und konnten nie ins Spiel finden. Nur dank der Mümliswiler Torhüterin wurde das Resultat nicht noch deutlicher. 

Fazit: Kein gutes Spiel unsererseits, in der ersten Halbzeit noch besser als in der zweiten. Im Boxplay immer noch gut. So macht es keinen Spass an der Bande zu stehen…

Mit zwei Punkten ging man an diesem Sonntag nach Hause, nicht wirklich zufrieden aber auch nicht wirklich traurig. Man wurde für beide Leistungen fair entlöhnt. Wir wissen mal wieder an was wir zu arbeiten haben und was wir an der nächsten und letzten Runde in Bubendorf besser zu machen haben. Vielen Dank an die wiederum zahlreichen Zuschauern welche uns immer wieder vor Ort unterstützen. 

Herren 2 - 8.Runde

Damit der Ligaerhalt definitiv und Dach und Fach gebracht werden konnte, musste an der 8. Runde nochmals mindestens 1 Punkt eingefahren werden. Durch Verletzungen und Ferienabsenzen war man mal wieder etwas unkonventionell unterwegs.

Unihockey Mümliswil vs. emotion Huttwil

Die Partie war schnell lanciert und die Emmentaler setzten ihre grösste Waffe, «schiessen, egal von wo» sofort ein und erwischten uns (unseren Goalie) auch mal flach und in der nahen Ecke. Die 3:1 Führung der Huttwiler konnten die Vorderleute jedoch noch vor der Pause in einen 4:3 Vorsprung drehen.

Auch im zweiten Umgang blieben das Spielgeschehen in etwa gleich. Der Gegner vermochte weder läuferisch noch spielerisch mithalten, konnte aber resultattechnisch dranbleiben, da nicht ganz alle Schüsse geblockt, respektive von unserem Goalie entschärft werden konnten. Je länger die Partie dauerte, desto klaren wurden aber die Verhältnisse. Der 11:8 Sieg war verdient und konnte als Arbeitssieg verbucht werden.

Nun hatten wir (wie an jeder *%»+&-Runde dieses Saison) zwei Spiele Zeit, um für die zweite Partie gegen den Tabellenzweiten aus Wyssachen parat zu sein. Mit der gleichen Leistung wäre da dann wohl nichts zu holen.

Unihockey Mümliswil vs. Wygorazzi Wyssachen

Auch wenn beim Einspielen und Warmlaufen nicht damit zu rechnen war, unsere Darbietung war von der ersten Sekunde an konzentriert und wir waren hellwach. Der zweite Block zeigte sich besonders in Torlaune und verzeichnete bis zur Pause drei Treffer. Da wir hinten so rein gar nichts zuliessen, war dies auch gleich der Pausenstand.

Nach der Pause drehten die Emmentaler etwas auf, jedoch blieben ihre Abschlüsse mehrheitlich harmlos und wiederum waren die Herren Probst, Eckert und Minder für Tore gut. Nach 30 Minuten lagen wir komfortabel mit 6:0 in Front. Nun schlichen sich bei uns dann aber doch noch ein paar Unkonzentriertheiten ein und der Gegner kam doch noch zu Torerfolgen. Jedoch wurde das Spiel nicht mehr spannend und der Sieg war nicht mehr in Gefahr. Die Partie endete mit 6:3.

Wir konnten also nicht nur den einen Punkt erspielen, es gab sogar deren 4! Somit haben wir an der letzten Runde definitiv nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Nun kann man sogar wieder nach vorne schauen, der zweite Platz ist nun «nur» noch einen Punkt entfernt. 😊

Merci an Mätthu, Svea, Rika, Anna und Markus für den Support im ersten Spiel und an Rolf, welcher sich sogar beide Spiele «gönnte».