30. Generalversammlung - Rückblick

Am 2. Mai 2025 versammelte sich die Unihockey-Familie von Mümliswil zur 30. Generalversammlung, einem Abend, der ganz im Zeichen des Wandels, der Dankbarkeit und der Kameradschaft stand. Wie üblich wurden zu Beginn die administrativen Weichen gestellt, das Budget für das kommende Jahr besprochen und neue motivierte Mitglieder offiziell in den Verein aufgenommen, während wir gleichzeitig einige langjährige Weggefährten schweren Herzens verabschieden mussten. Ein besonders emotionaler Moment war der grosse Umbruch innerhalb der Vereinsleitung: Nach drei Jahren an der Spitze und insgesamt zehn Jahren ehrenamtlicher Arbeit im Vorstand trat unser Präsident Claudio aus seinem Amt zurück. Wir danken ihm von ganzem Herzen für sein unermüdliches Engagement und sein Herzblut, mit dem er unseren Verein geprägt hat. Mit ihm verlassen auch Roman, Sebi und der zweite Claudio das Gremium, denen wir ebenfalls für ihre wertvolle Arbeit und ihre jahrelange Unterstützung grossen Dank schulden.

Doch wo eine Ära endet, beginnt gleichzeitig eine neue, und so blicken wir mit Zuversicht in die Zukunft. Janick wurde von der Versammlung unter grossem Applaus zum neuen Präsidenten gewählt, während Joel als neuer Sportchef und Maurice als Verantwortlicher für Anlässe das Vorstandsteam ab sofort verstärken. Wir freuen uns sehr auf die frischen Impulse der neuen Crew.

Nach dem offiziellen Teil übernahm unser Damenteam die Regie für den gemütlichen Rahmen und sorgte für ein Programm, das für beste Stimmung sorgte. Besonders die Verleihung der Special Awards wurde mit grossem Gelächter aufgenommen und sorgte für einen äusserst amüsanten Ausklang des Abends. Ein grosses Dankeschön gilt zum Abschluss all unseren Sponsoren, die uns das ganze Jahr über die Treue halten, und ganz speziell Pierre Allenspach, der auch dieses Mal grosszügigerweise sämtliche Getränke des Abends übernommen hat.

Wir bedanken uns bei allen für den gelungenen Abend und blicken bereits jetzt gespannt auf die nächste GV, die am 22. Mai 2027 stattfinden wird.

Herren II - Runde 9

Am vergangenen Sonntag stand für die zweite Mannschaft des Unihockey Mümliswil die neunte und zugleich letzte Meisterschaftsrunde auf dem Programm. Der späte Zeitpunkt im Jahr war eher ungewöhnlich und man merkte dem Team an, dass die lange Saison ihre Spuren hinterlassen hatte. Dennoch blieb die Ausgangslage spannend. Der dritte Tabellenplatz sollte gesichert werden, gleichzeitig bestand im Direktduell gegen den UHC Nuglar United noch die Möglichkeit, sich auf den zweiten Rang vorzuschieben.

Unihockey Mümliswil vs. UHC Nuglar United3:2 (1:0)

Zum Auftakt traf Mümliswil direkt auf den Konkurrenten Nuglar United. In der sehr warmen Turnhalle in Untersiggenthal entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams suchten den Weg nach vorne, agierten jedoch defensiv diszipliniert, sodass klare Torchancen zunächst Mangelware blieben.

Mümliswil zeigte sich insgesamt leicht aktiver und konnte diese Überlegenheit kurz vor der Pause in die 1:0 Führung ummünzen. Die Devise für die zweite Hälfte war entsprechend klar, weiterhin Druck zu machen und die Führung auszubauen.

Der Start nach der Pause misslang jedoch, als Nuglar United früh zum Ausgleich kam. In der Folge blieb die Partie intensiv, aber spielerisch eher ruhig. Entscheidend war schliesslich ein Doppelschlag von Mümliswil in der 28. und 32. Minute, der für die Vorentscheidung sorgte. Zwar gelang dem Gegner kurz vor Schluss noch der Anschlusstreffer und mit einem Feldspieler mehr wurde nochmals Druck aufgebaut, doch Mümliswil brachte den Vorsprung über die Zeit und sicherte sich einen verdienten 3:2 Sieg in einem fairen und umkämpften Spiel.

Mit diesem Erfolg war der dritte Tabellenplatz gesichert. In der anschliessenden Pause galt der Blick den Resultaten der Konkurrenz, um die Chancen auf Rang zwei abschätzen zu können.

Unihockey Mümliswil vs. UHC Basel United6:2 (2:0)

Das letzte Saisonspiel stand unter besonderen Vorzeichen. Mit Andy Wirtlin bestritt ein langjähriger Spieler, Captain und Teamleader seine letzte Partie im Dress von Mümliswil. Entsprechend wollte das Team ihm einen würdigen Abschied bereiten.

Das Spiel gegen Basel United gestaltete sich allerdings zunächst zäh. Für die Basler ging es tabellarisch um wenig, was sich im Tempo und in der Intensität widerspiegelte. Viele Aktionen wirkten etwas behäbig, zudem sorgten einige kuriose Situationen rund um Spielleitung und Organisation für zusätzliche Unruhe.

Trotzdem gelang es Mümliswil, bis zur Pause eine 2:0 Führung herauszuspielen. Auch in der zweiten Hälfte änderte sich das Spielgeschehen nur wenig. Ein Highlight folgte in der 30. Minute, als Mümliswil einen Penalty zugesprochen bekam. Andy Wirtlin trat an und verwandelte souverän in gewohnter Manier.

Bis zum Ende liess Mümliswil nichts mehr anbrennen und sicherte sich einen ungefährdeten 6:2 Erfolg.

Fazit

Dank der beiden Siege zum Abschluss beendet die zweite Mannschaft die Saison auf dem starken zweiten Tabellenplatz. Das angestrebte Ziel, sich in den Top 4 zu etablieren, wurde damit klar übertroffen. Für den ganz grossen Wurf fehlte über die Saison hinweg etwas die Konstanz, insbesondere in Spielen, in denen wichtige Punkte liegen gelassen wurden.

Nichtsdestotrotz blickt das Team auf eine erfolgreiche Spielzeit zurück und kann mit Zuversicht in die Zukunft schauen.

DANKE

Ein besonderer Dank gilt Andy Wirtlin, der über viele Jahre hinweg als Captain und Führungsspieler die zweite und dritte Mannschaft entscheidend geprägt hat. Sein Einsatz und seine Präsenz werden dem Team fehlen. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und hoffen, ihn weiterhin regelmässig in der Halle als Zuschauer begrüssen zu dürfen.

Ebenfalls ein grosses Dankeschön geht an Headcoach Joel Burgermeister, die gesamte Mannschaft sowie an alle Zuschauer, die das Team während der Saison unterstützt haben.

Unihockeylager in Teufen - Ein Rückblick

Was machen die Junioren von Unihockey Mümliswil jedes zweite Jahr? Richtig, sie nehmen am Unihockeylager teil. Während einer Woche waren unsere Junioren auf verschiedenen Planeten quer durch die Galaxie unterwegs. Das Ziel: den entführten Hari und sein Geheimnis über das perfekte Unihockeyspiel zurückzubringen. Dies ist der Lagerbericht.

Bereits am Samstag begab sich das Küchenteam zusammen mit einigen Leitern nach Teufen, um das Lagerhaus Alpstein vorzubereiten. Routiniert wurden die Vorbereitungsarbeiten rund um das Haus erledigt, ehe man sich zum traditionellen gemeinsamen Nachtessen im „Schnuggebock“ traf. Einige Teilnehmer waren das erste Mal dabei und entsprechend aufgeregt. Am Sonntag folgten die letzten Vorbereitungen, bevor die Junioren endlich ankamen und das Haus mit Leben füllten.

Zur Überraschung der Junioren fanden sie auf ihren Betten eine Einladung zum Apéro von Hari. Dort wollte er die Junioren an seinem unglaublichen Geheimnis teilhaben lassen. Doch alles kam anders als geplant: Noch während seiner Erklärungen wurde er mitsamt seinem Geheimnis von Aliens entführt. Wenige Sekunden später traf der erfahrene Ghostbuster Gian-Luigi aus dem schönen Tessin ein (den Akzent kann man sich wohl vorstellen …). Er hatte die Aliens schon lange beobachtet und forderte nun die Hilfe aller Junioren, um Hari und sein Geheimnis zurückzubringen, bevor die Aliens es entschlüsseln könnten. Später am Abend lieferte „Ghoste Bustere“ Gian-Luigi den Junioren bereits den ersten Hinweis per Video. Aufgewühlt von den Ereignissen endete der erste Tag für die Junioren. Werden sie Hari retten können? Was ist das für ein Geheimnis, welches das Unihockey für immer verändern wird? Und was gibt es morgen zu essen? Fragen über Fragen … 

 

Montag – Start der Rettungsmission

Damit die Jagd überhaupt losgehen konnte, brauchten wir „Feuer unterm Hintern“. Am Montag mutierten die Junioren zu Ingenieuren und bastelten eigene Raketen. Diese High-Tech-Geschosse waren unsere Eintrittskarte in fremde Welten. Damit die jungen Astronauten dort überhaupt atmen konnten, entwarf und verzierte jeder seinen eigenen Astronautenhelm. Die Raketen und Helme wurden zu richtigen Kunstwerken – unsere Junioren scheinen nicht nur in der Turnhalle begabt zu sein.

Am Nachmittag fanden Gruppenspiele statt, bei denen jedes Team Punkte sammeln konnte. Am Abend konnten die Astronauten mithilfe von Gian-Luigi und seiner Assistentin, „Ghostbusteuse“ Celine aus Frankreich (der Akzent ist auch hier zu erahnen), endlich das Raumschiff starten und die Verfolgung aufnehmen. Gian-Luigi hatte herausgefunden, dass die Aliens Hari auf den Planeten „Gravitus-Maximus“ entführt hatten. Das Ziel war klar, die Reise konnte beginnen.

Dienstag – Fit machen für die Reise

Am Dienstag landeten wir auf dem Planeten Gravitus Maximus. Hier stand der ultimative Sporttest an – schliesslich muss man körperlich fit sein, wenn man Aliens in den Hintern treten will. Da die Sportanlagen in Teufen (mal wieder ...) besetzt waren, düsten wir kurzerhand ins Sportzentrum nach Herisau. Dort zeigten unsere Junioren beim Unihockeytraining, dass sie den Lochball auch bei Lichtgeschwindigkeit beherrschen.

Zuvor fand ein Sporttest statt, in dem die vier Gruppen um den Tagessieg kämpften. Dabei zeigte sich die unglaubliche Fitness unserer Jung-Astronauten: Der neue (Welt-)Rekord im Wandsitzen liegt nun bei rund 15 Minuten. Etwas erschöpft kamen am Abend wieder alle im Raumschiff zusammen, während Gian-Luigi weitere Informationen über die Route der Aliens sammelte. Das Raumschiff wurde gestartet und die Reise ging weiter.

Mittwoch – Gestrandet auf Nokerosinos

Über Nacht ging der Motor des Raumschiffs kaputt, weshalb wir auf Nokerosinos zwischenlanden mussten. Es wurde dringend ein Ersatz benötigt! Am Nachmittag halfen die Astronauten während eines Go-Kart-Rennens dabei, den schnellsten Motor auszuwählen. Am Abend sollten in den berühmten Casinos von Nokerosinos die nötigen Weltraum-Credits für den Kauf erspielt werden.

Nur mit der finanziellen Unterstützung von Alphonso, dem zwielichtigen Bruder von Gian-Luigi, konnte genug Geld aufgetrieben werden. „Motorerumruscher“ Hardy baute den Motor gekonnt ein, und nach ein paar Startschwierigkeiten war die Truppe auf dem Weg nach Gorillax, wohin die Aliens geflohen waren.

Donnerstag – Kletteraction und Filmabend

Nach einem ausgiebigen Brunch am Donnerstag ging es per Zug in den Kletterpark Jakobsbad. Dort bewiesen die Junioren, dass sie auch ohne Schwerkraft in den Bäumen überleben würden. Zur Belohnung gab es Wurst und Brot direkt vom Grill. Den Abend liessen wir gemütlich angehen: „Paddington der Bär“ flimmerte über die Leinwand, während die Leiter ihr gemeinsames Essen in ruhigerer Atmosphäre genossen.

 

Zum Erstaunen aller mussten wir uns von Gian-Luigi verabschieden. Er hatte seine grosse Liebe Gwen Stephania auf Gorillax wiedergefunden und beschlossen, dort zu bleiben. Alleskönner Hardy verheiratete die beiden direkt im Raumschiff (mau, sicher), bevor das Paar in die Flitterwochen abdüste. Ciao Amore… Celine übernahm nun – endlich als eidgenössisch diplomierte Ghostbusteuse – die Jagd nach den Aliens.

Freitag – Das grosse Finale auf Unihockpus

Am Freitag erreichten wir den Planeten Unihockpus. Den Vormittag verbrachten wir beim Galaxy-Minigolf, bevor es am Nachmittag zum grossen Knall kam: Unsere Ghostbusterin präsentierte den Erfolg! Hari hatte die Aliens nicht nur überlistet, sondern die Entführer kurzerhand selbst gekidnappt. Mission erfüllt!

Doch was war nun in der Geheimnisbox? Es kam ein Unihockeystock zum Vorschein, der garantiert immer das Tor trifft – eine Waffe, mit der man niemals mehr verlieren konnte. Doch nach einer kurzen Beratung waren sich alle einig: Verlieren gehört zum Sport genauso dazu wie das Gewinnen. Ein Stock, der jedes Spiel entscheidet, würde den Unihockeysport nicht verbessern, sondern zerstören. Um den Sport in seiner ursprünglichen Form zu bewahren, zerstörte Hari die Box samt Inhalt kurzerhand und rettete so die Zukunft des Spiels.

Bei der Rangverkündigung wurde es emotional. Die Raketen der Teams waren über die Woche mit jedem Punkt gewachsen – am Ende war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den galaktischen Thron. Der „Bunte Abend“ setzte dem Ganzen die Krone auf: Von witzigen Spielen über einen Meme-Wettbewerb bis hin zum epischen Video der C-Junioren war alles dabei.

Samstag – Rückreise und Finalrunde

Am Samstag hiess es: Lagerhaus putzen. Nachdem der letzte Sternenstaub weggefegt war, traten wir die Rückreise an. Während die meisten wohl erst einmal drei Tage durchschlafen mussten, zeigten unsere Junioren C, aus was für einem Holz sie geschnitzt sind: Sie reisten direkt weiter zur Finalrunde nach Zumikon – echte „Interstellar-Power“!

Eine spannende, intensive und lustige Woche in Teufen ist zu Ende. Es war ein Lager, das noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Ein riesiges Dankeschön an unser Küchenteam, Dave, Joey, Mario und Simi (Gratulation zum EFZ!), die uns eine Woche lang verwöhnt haben und uns kulinarisch jeden Wunsch erfüllt haben. Ebenso ein grosses Danke an das Leiterteam für ihren Einsatz. Jede und jeder hat extra eine Woche Ferien bezogen. Danke an Jänu für die theatralische Leitung und an Michi für die Organisation und Koordination des ganzen Lagers – eine gelungene Premiere als Chef, und das trotz Katarrh! 

Weitere Fotos und Videos auf unserem Instagram Account!

Junioren C - Finalrunde

Es war so weit: Das Juniorenlager war vorbei, der Frühling stand vor der Tür und für uns ging die Saison in die Verlängerung – genauer gesagt an die Finalrunde. Die Ausgangslage hatte sich schlagartig verändert: Plötzlich waren wir nicht mehr die Gejagten, sondern die Underdogs. Die Frage war also: Wie gehen wir mit dieser Rolle um?

 
 

Gruppenspiel 1 vs. Schangnau

Im ersten Spiel trafen wir auf Schangnau, ein Team, das vor allem durch seine starke Offensive überzeugt. Unser Fokus lag deshalb klar auf Spielkontrolle und Ruhe. Doch der Start misslang: Die Nervosität war spürbar – die Kulisse, der Gegner und die gesamte Situation waren für uns neu. So gerieten wir früh in Rückstand.

Doch wir liessen uns nicht abschütteln, kämpften und hielten dagegen. Trotzdem lagen wir zur Pause mit 3:7 zurück. Für die zweiten zwanzig Minuten stellten wir auf zwei Linien um – und plötzlich kippte das Spiel: Innerhalb von nur vier Minuten glichen wir zum 7:7 aus. Was für eine Reaktion!Schangnau fing sich jedoch wieder, und die verbleibenden Minuten boten alles, was Unihockey ausmacht: Unterzahlspiel (inklusive Tor), Penaltytreffer und Überzahl – und das alles mit einer Ruhe, als wäre es das Normalste der Welt. Zwei Minuten vor Schluss kamen wir ohne Torhüter nochmals bis auf ein Tor heran, ehe wir uns am Ende mit 10:12 geschlagen geben mussten.

Ein Spiel voller Emotionen, Kampf und Qualität – eigentlich ein Sieg, wenn auch nicht auf der Anzeigetafel.

Gruppenspiel 2 vs. Riehen

Im zweiten Spiel trafen wir auf Riehen, ein Team auf Augenhöhe. Wir wussten, dass wir diese Partie gewinnen können – doch dafür mussten wir unser bestes Unihockey zeigen.

Der Start gelang grundsätzlich: Offensiv zeigten wir Kreativität, doch die gut organisierte Defensive der Gegner liess nur wenige klare Chancen zu. Das grösste Problem lag jedoch woanders – das Feuer, das unser Spiel normalerweise auszeichnet, fehlte. Wir wirkten zu träge und gingen nicht mit der nötigen Intensität in die Zweikämpfe. So lagen wir zur Pause trotz guter Ansätze mit 3:4 zurück.

Leider brachte die Pause nicht die erhoffte Wende. Wir fanden nicht mehr ins Spiel, konnten unsere Vorhaben nicht umsetzen und mussten den Gegner zunehmend ziehen lassen. Am Ende stand eine deutliche 5:11-Niederlage – ganz klar zu wenig.

Ob das vorausgegangene Lager doch mehr Energie gekostet hatte als gedacht? So oder so war damit klar: Am zweiten Spieltag würden wir im Spiel um Platz fünf antreten.

Spiel um Platz 5 vs. Lenzburg (Tag 2)
Im letzten Spiel trafen wir auf Lenzburg – ein Gegner, den wir aus dem Vorjahr bestens kannten. Die Ausgangslage war alles andere als vielversprechend: In den bisherigen Begegnungen hatten wir keinen Punkt holen können. Entsprechend lag der Fokus darauf, nochmals alles aufzusaugen und im letzten Saisonspiel mit maximaler Leidenschaft und Wille aufzutreten.

Der Start verlief ausgeglichen, allerdings bekundeten wir Mühe, die Vorhand der Gegner zu verteidigen. So kamen die Lenzburger aus unterschiedlichsten Positionen zu Abschlüssen und setzten sich früh mit 0:4 ab. Immerhin: Wille und Einsatz waren deutlich spürbarer als noch im zweiten Spiel des Vortages. Dennoch fiel es uns schwer, genügend Druck aufzubauen und unsere Angriffe sauber zu Ende zu spielen. Zur Pause lagen wir mit 2:7 zurück – deutlicher, als es dem Spielverlauf entsprach.

Für die zweite Hälfte stellten wir die Blöcke um – und plötzlich kam Bewegung ins Spiel. Innerhalb kurzer Zeit kämpften wir uns auf 6:8 heran und waren zurück in der Partie. Alles war wieder offen.In der Schlussphase nahmen wir nochmals den Torhüter raus und warfen alles nach vorne. Wir erspielten uns mehrere gute Abschlussmöglichkeiten, doch der Ball wollte nicht mehr ins Netz. So mussten wir uns am Ende knapp mit 6:8 geschlagen geben.

Trotz der Niederlage bleibt vor allem eines hängen: Noch vor elf Monaten hatten wir gegen denselben Gegner mit 0:16 (!) verloren – die Entwicklung ist also deutlich erkennbar.

Fazit

Am Ende mussten wir zwar drei Niederlagen hinnehmen, dennoch dürfen wir die Saison mit erhobenem Haupt abschliessen. Auch am Finalwochenende zeigten wir gute Leistungen und konnten unser Unihockey bestätigen. Zwar reichte es diesmal für keinen Sieg, doch wir sammelten wertvolle Erfahrungen, entwickelten uns weiter und durften erleben, wie es ist, sich mit den stärksten Teams zu messen. Die Finalrunde war somit trotzdem ein grosser Gewinn für uns.

Zum Schluss bleibt uns nur, Danke zu sagen: Danke für die Unterstützung, für die Hilfe und für die gesamte Saison. Es war ein unglaublicher Winter – und wir freuen uns jetzt schon darauf, wenn der Ball im Herbst wieder rollt!

Junioren C - Vorbericht Finalrunde

Am 20. September starteten wir mit einer zur Hälfte neu zusammengestellten Mannschaft in die Saison – und mussten gleich eine schmerzhafte 9:12-Niederlage hinnehmen. Doch anstatt zu hadern, zeigte das Team Charakter: Von Spiel zu Spiel steigerten wir uns, fanden unseren Rhythmus und spielten uns in einen echten Lauf. Aus dem anfänglichen Ziel „Platz 3“ wurde am Ende sogar der Gruppensieg.

Damit qualifizierten wir uns für die Finalrunde am 18. und 19. April, bei der sechs Teams um den Titel „Regionalmeister“ kämpfen. Auch wenn wir nicht als Favorit ins Rennen gehen, haben wir bereits mehr erreicht, als viele erwartet hatten – träumen bleibt also weiterhin erlaubt.

In der Gruppenphase treffen wir auf Schangnau und Riehen, zwei offensivstarke Gegner. Entsprechend liegt unser Fokus in der Vorbereitung auf einer stabilen Defensive.

Wir freuen uns riesig auf dieses Wochenende – als Belohnung für eine starke Saison und als Chance, uns mit den Besten messen zu dürfen. Neben dem Sportlichen wollen wir vor allem eines: Erfahrungen sammeln und diese Momente gemeinsam geniessen.

Unsere Spiele sind übrigens am Samstag um 14:00 Uhr und 18:00 Uhr in der Turnhalle Farlifang in Zufikon. Auch wenn dies nicht um die Ecke ist, würden wir uns umso mehr über jede Unterstützung freuen.