Junioren B - Runde 2

Nach einer längeren Pause geht es für die zweite Meisterschaftsrunde nach Bubendorf. Die Trainings in den letzten Wochen wurden hauptsächlich dafür genutzt, an der Defensivarbeit zu feilen – diese wurde in den ersten beiden Spielen als deutliche Schwachstelle identifiziert. Ob sich der Fleiss im Training wohl ausgezahlt hat?

Spiel 1 vs. Nuglar

Das Team aus Nuglar wird als klarer Gruppenfavorit eingestuft und zeigt mit zwei Siegen und +40 Toren aus den ersten beiden Spielen auch statistisch, was uns erwartet. Daher wurde unsere Spielidee eher passiv gestaltet. Der Plan war, sauber zu verteidigen und anschliessend mit gezielten Nadelstichen in Umschaltmomenten gefährlich zu werden. Bereits nach 40 Sekunden konnten wir diesen Plan über den Haufen werfen. Die Konkurrenz entschied sich dazu, von Anfang an ohne Torwart und dafür mit vier Feldspielern aufzulaufen. Allerdings dürfen wir uns hier auch einmal selbst loben! Unsere Junioren reagierten auf diese spezielle Idee, als wäre es das Normalste der Welt, und verteidigten beinahe alles souverän weg. Als arrogant möchten wir die Aktion der Gegner nicht bezeichnen, allerdings dürften die Nuglarerüberrascht gewesen sein, dass sie nach 13 Spielminuten im 4 gegen 3 gerade einmal mit 1:0 führten. Im normalen Spiel sah es dann etwas anders aus und der Stärkenunterschied wurde sichtbar. Zur Pause lagen wir mit 1:8 hinten.

Auch in den zweiten 20 Minuten gelang es uns nicht, das Spiel in andere Bahnen zu lenken, und die erwartete Niederlage zeichnete sich immer deutlicher ab. Unsere Fehler in der Verteidigung wurden bestraft und nach vorne spielten wir zu zögerlich oder leisteten uns zu viele Unsicherheiten im Aufbauspiel. Daher mussten wir eine 1:16-Niederlage hinnehmen.

Das mag zwar verrückt klingen, aber das Spiel war für uns trotzdem wichtig und lehrreich. Der Lerneffekt war riesig und die gezeigte Leistung wirklich sehr diszipliniert und konzentriert – wenn auch nicht ganz fehlerfrei.

Spiel 2 vs. Känerkinden

Gegen die Truppe aus Känerkinden erwartete uns ein ganz anderes Spiel! Dieser Gegner agiert statistisch auf Augenhöhe mit uns, was wir als Chance sahen, unseren ersten Saisonsieg einzufahren.

Von Beginn an zeigten wir eine saubere Leistung. Die Defensivarbeit wurde konzentriert umgesetzt und das Spiel nach vorne lief flüssig. Gegenüber der letzten Saison waren beim Spielaufbau deutliche Fortschritte zu erkennen. Dieser souveräne Auftritt führte dazu, dass wir den Gegner gar nie richtig aufkommen liessen. Wir spielten bis zur Pause mit unserer vollen Kaderbreite, sammelten dadurch einmal mehr wichtige Spielpraxis und bekamen zum ersten Mal in dieser Saison ein richtig gutes Gefühl. Das einzige Problem? Wir erzielten zu wenig Tore und führten deshalb nur mit 2:0 zum Pausentee.

Daher wurde zum Start der zweiten Halbzeit etwas an den Blöcken geschraubt und die Schlagzahl erhöht. Dieser Plan ging auf und wir führten zwischenzeitlich sogar mit 5:0, ehe auch der Gegner auf der Anzeigetafel auftauchte. Das verunsicherte uns nicht. Wir spielten locker weiter und brachten die beiden Punkte am Ende mit einem 8:2-Sieg ins Guldental. Ein souveräner Auftritt, der zeigt, dass wir trotz der aktuellen Findungsphase weiterhin gefährlich sein können.

Fazit und Ausblick

Bis zur Weihnachtspause geht es nun Schlag auf Schlag. Daher wird es entscheidend sein, jedes Training optimal zu nutzen und die noch vorhandene Lücke zu den Junioren B zu schliessen. Die Runde machte mit zwei konzentrierten Auftritten jedenfalls Lust auf mehr und zeigte uns, dass wir nicht nur ein «Punktegarant» sind, sondern durchaus unsere Leistung abrufen und Punkte einfahren können.

Herren II - Runde 2

Ausnahmsweise einmal eher spät als früh ging es am vergangenen Sonntag für die zweite Mannschaft von Unihockey Mümliswil an die zweite Meisterschaftsrunde in Langenthal. Einiges blieb jedoch gleich wie beim Saisonauftakt. So musste man erneut auf Headcoach Burgmeister verzichten und stattdessen auf zwei Ersatztrainer zurückgreifen. Auch der erhoffte erste Saisonsieg liess weiterhin auf sich warten.

TSV Bubendorf vs. Unihockey Mümliswil 3:3 (1:1)

Zum Auftakt wartete mit dem TSV Bubendorf ein Gegner, gegen den Mümliswil von Beginn an das Spieldiktat übernehmen wollte. Bereits beim Einspielen machten sich jedoch erste Unsicherheiten bemerkbar. Der ungewohnte Hallenboden schien nicht allen gleichermassen zu liegen und entsprechend verhalten startete man in die Partie.

Mümliswil fand nur schwer ins Spiel, agierte offensiv ideenlos und konnte kaum gefährliche Chancen herausspielen. Nach gerade einmal fünf Minuten musste man bereits den ersten Gegentreffer hinnehmen. Defensiv stand man zwar mehrheitlich solide, nach vorne fehlte jedoch die nötige Präzision. Immerhin gelang noch vor der Pause der Ausgleich zum 1:1. Kurz darauf musste Mümliswil wegen wiederholter Stockschläge eine Zweiminutenstrafe hinnehmen, überstand diese jedoch schadlos. So ging es nach einer insgesamt eher trägen ersten Halbzeit mit einem Unentschieden in die Pause.

Die Pausenansprache schien ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Mit der Umstellung auf zwei Blöcke brachte man mehr Tempo und Sicherheit ins Spiel. Tatsächlich präsentierte sich Mümliswil nach dem Seitenwechsel deutlich verbessert und ging dank einem Doppelschlag innert weniger Minuten mit 3:1 in Führung.

Doch die Leistungssteigerung hielt nicht lange genug an. Einzelne Unachtsamkeiten in der Defensive ermöglichten Bubendorf den Anschluss und rund zehn Minuten vor Schluss gar den Ausgleich zum 3:3. Mümliswil versuchte nochmals alles, scheiterte jedoch mehrfach am gegnerischen Torhüter. Selbst eine letzte Grosschance wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff blieb ungenutzt.

So musste sich Mümliswil mit einem 3:3-Unentschieden begnügen, das sich eher wie eine Niederlage anfühlte.

 

KTV Laupersdorf vs. Unihockey Mümliswil 3:3 (2:2)

Allen Beteiligten war klar, dass eine solche Leistung gegen die deutlich stärker einzuschätzenden Laupersdörfer kaum ausreichen würde. Entsprechend wurden vor dem zweiten Spiel nochmals taktische Anpassungen vorgenommen und die Blöcke gezielt umgestellt. Alles war angerichtet für das Derby und die Motivation war den Mümliswilern deutlich anzumerken.

Dennoch musste man bereits nach zwei Minuten den ersten Gegentreffer hinnehmen. Anders als noch im ersten Spiel liess sich Mümliswil davon jedoch kaum beirren und zeigte eine engagierte Leistung. In der fünften Minute wurde den Guldentalern nach einem hohen Stock vor dem Tor ein Penalty zugesprochen. Aus Mümliswiler Sicht hätte die Situation gemäss den neuen Regeln eigentlich mit einem technischen Tor geahndet werden müssen, doch der Schiedsrichter entschied anders. Michi liess sich davon nicht beeindrucken und verwandelte den Penalty eiskalt zum 1:1.

In der Folge entwickelte sich eine temporeiche und umkämpfte Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Laupersdorf konnte zwischenzeitlich erneut in Führung gehen, doch Mümliswil hielt dagegen und belohnte sich kurz vor der Pause mit einem sehenswerten Treffer zum 2:2-Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Laupersdörfer wiederum den besseren Start und gingen erneut in Führung. Doch auch diesmal liess die Antwort nicht lange auf sich warten. Mit einem präzisen Abschluss in die weite Ecke stellte der Mümliswiler Captain den Gleichstand wieder her.

Was folgte, war ein spannender Schlagabtausch bis in die Schlussminuten. Beide Teams suchten den entscheidenden Treffer und nahmen gegen Ende nochmals ein Timeout. Auch mit einem zusätzlichen Feldspieler bei Freistössen versuchten beide Mannschaften, den Unterschied auszumachen. Trotz guter Möglichkeiten wollte jedoch kein weiterer Treffer mehr fallen.

So endete das Derby mit einem leistungsgerechten 3:3-Unentschieden. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung durfte Mümliswil mit diesem Punkt durchaus zufrieden sein.

Ein Dank geht an den KTV Laupersdorf für das faire Derby sowie an die beiden Schiedsrichter für die gute Spielleitung.

Fazit und Ausblick

Auch nach der zweiten Meisterschaftsrunde wartet Mümliswil weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Immerhin konnten mit den beiden Unentschieden zwei weitere Punkte gesammelt werden. Der Trend zeigt nach oben, doch dem Team ist bewusst, dass gerade gegen die vermeintlich schwächeren Gegner künftig Siege eingefahren werden müssen, um den eigenen Saisonzielen gerecht zu werden.

Ein grosses Dankeschön geht an Elia Kohler und Florian Stalder, welche die Mannschaft an der Bande tatkräftig unterstützten und ihren Teil zu den beiden Punktgewinnen beitrugen. Ebenso bedankt sich das Team bei den zahlreich erschienenen Fans für die tolle Unterstützung an diesem verregneten Sonntag in Langenthal.

Weiter geht es am Martinsfest-Sonntag, 8. November, diesmal wieder zu gewohnt früher Stunde in Riehen BL. Gegen den TV Nunningen und den UHC Riehen sollen dann endlich die ersten 

Herren I - Matchberichte vom 10./11. Oktober 2026

Drei Spiele, viele Erkenntnisse und eine klare Leistungssteigerung

Ein intensives Wochenende mit einem Cup-Achtelfinal und zwei anspruchsvollen Meisterschaftspartien liegt hinter Unihockey Mümliswil. Gegen drei starke Gegner blieb der erhoffte Punktgewinn aus. Dennoch zeigte die Mannschaft im Verlauf des Wochenendes eine deutliche Entwicklung, bewies Moral und sammelte wertvolle Erfahrungen für die kommenden Aufgaben.

Cup-Achtelfinal: Unihockey Mümliswil vs. UHCevi Gossau 8:21

Am Samstag wartete mit dem amtierenden Schweizermeister UHCevi Gossau eine echte Herkulesaufgabe auf uns. Mümliswil trat mit zwölf Feldspielern und drei Torhütern an. Der Gegner unterstrich seine Klasse eindrücklich: Drei ausgeglichene, hervorragend eingespielte Linien fanden auf nahezu jede Aktion der Mümliswiler eine Antwort. Selbst kleine Fehler wurden konsequent mit Gegentoren bestraft.

Mit 3:9 und 1:8 in den ersten beiden Dritteln geriet Mümliswil deutlich ins Hintertreffen. Genau das, was man verhindern wollte. Dabei schmerzte nicht nur die individuelle Überlegenheit des Gegners, sondern auch, dass die eigenen spielerischen Grundlagen zu selten sauber umgesetzt wurden. Im Schlussdrittel gelang dennoch eine erfreuliche Reaktion: Mit vier Feldspielern und ohne Torhüter funktionierte das Angriffsspiel besser. Das ausgeglichene letzte Drittel (4:4) lieferte wichtige Erkenntnisse für künftige Spielsituationen und zeigte, dass viel Potential vorhanden ist.

Ein besonderes Lob verdienen Timo und Jonas (dä vom Benno). Beide standen erstmals einem Gegner dieses Kalibers gegenüber und meisterten diese Herausforderung bereits ab ihrer ersten Einsatzminute mit Bravour. Weiter so Jungs!

2. Meisterschaftsrunde: Unihockey Mümliswil vs. UHC Naters-Brig 4:6

Bereits am Sonntag um 7.15 Uhr besammelte sich die Mannschaft in Mümliswil zur Fahrt nach Romont. Dort wartete eine Halle, deren ungewöhnliche Bauweise und insbesondere deren Garderoben eher an einen Nachtclub als an eine klassische Sportanlage erinnerten. Die Motivation war dennoch gross: Nach dem Cupspiel wollte der Mannschaft zeigen, dass sie gegen gute Gegner gewinnen kann.

Der Start gelang. Während der ersten fünf bis zehn Minuten spielte Mümliswil konzentriert und fand gut in die Partie. Danach schlichen sich jedoch zunehmend Eigenfehler ein. Im Drei-gegen-Drei war Naters-Brig über weite Strecken der ersten Halbzeit stärker und erspielte sich bis zur Pause einen Vorsprung von 3 Toren.

Nach der Pause reagierte das Team entschlossen. Erneut nahm das Trainerduo Burgermeister / Kohler den Torhüter heraus und setzte auf vier Feldspieler. Die Umstellung zeigte Wirkung: Mit grossem Zusammenhalt und spürbarem Siegeswillen kämpfte sich Mümliswil eindrucksvoll zurück. In der entscheidenden Schlussphase fehlte allerdings die nötige Disziplin. Unnötige Strafen verhinderten, dass sich die Mannschaft für ihre starke Aufholjagd mit Punkten belohnen konnte. Besonders diese verpasste Chance schmerzt und zeigt auf, dass mentale Stärke essenziell ist.

2. Meisterschaftsrunde: Unihockey Mümliswil vs. UHC Nuglar United 3:4

Mit Nuglar United wartete zum Abschluss ein altbekannter Gegner, gegen den sich regelmässig intensive Duelle entwickeln. Nach den beiden kräftezehrenden und teilweise frustrierenden Partien war das Ziel klar: über die gesamte Spielzeit konzentriert auftreten, einen kühlen Kopf bewahren und die eigene Leistung auf den Platz bringen.

Dafür wurden die Blöcke neu zusammengestellt, um das Zusammenspiel zu verbessern und frischen Wind ins Team zu bringen. Die Massnahme zahlte sich aus. Mümliswil zeigte als Kollektiv eine starke Reaktion, hielt Nuglar über weite Strecken in Schach und begegnete dem Gegner auf Augenhöhe. Aus Sicht der Mümliswiler wäre mindestens ein Punkt verdient gewesen.

In der umkämpften Schlussphase sorgte eine Freistossszene für Gesprächsstoff. Nach einem klaren Abpraller wurde der Ball Nuglar anstatt den Mümliswilern zugesprochen. Anstatt den Ball im Sinne des Fairplays zurückzugeben, nutzte Nuglar die Situation entschlossen aus und kam mit einer schnellen Aktion zum Torerfolg. So bitter die Szene war: Trotz Warnung von der Seitenlinie war Mümliswil auf die eiskalte Ausführung nicht ausreichend vorbereitet. Am Ende setzte sich Nuglar mit 4:3 durch.

Fazit: Den Schwung mitnehmen

Drei Niederlagen sind nicht das erhoffte Ergebnis. Dennoch nimmt das Team die klare Leistungssteigerung an diesem Wochenende mit und geht gestärkt aus 3 intensiven Partien in die Vorbereitung auf die nächste Meisterschaftsrunde. Gegen Gossau war die individuelle Klasse des Schweizermeisters an diesem Tag zu gross; gegen Naters-Brig schmerzen die verpassten Punkte besonders. Im Spiel gegen Nuglar zeigte Mümliswil schliesslich, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Schiedsrichter Dominik leitete sowohl das Cupspiel gegen Gossau als auch die Partie gegen Nuglar ausgezeichnet und bot die Möglichkeit sich komplett auf die Spiel fokussieren zu können.

Dieses intensive Unihockey-Wochenende hat das Team weitergebracht. Jetzt gilt es, die Erkenntnisse gemeinsam aufzuarbeiten, im Training umzusetzen und den Schwung in die nächste Meisterschaftsrunde in drei Wochen mitzunehmen. Entscheidend ist nicht, vorab über Siege zu sprechen, sondern die eigene Leistung konstant auf den Platz zu bringen und an den Basics zu arbeiten. Dann werden auch die Resultate folgen.

Herren III - Runde 1

Debüts, eine Rückkehr ins gewohnte Habitat und viel Spass. Mehr dazu in den folgenden Zeilen.

Am Sonntag versammelte sich das neue “Drü” in Boningen. Mit einer kombinierten 5.-Liga-Erfahrung von ca. 200 Spielen (allesamt von Gisler senior) wollte man gegen Trimbach und Bubendorf erfolgreich in die Saison starten. Der Konkurrenzkampf im Team begann sich schon unter der Woche zu intensivieren. Kohler (dä usem Eis, also dr jünger), der wohl um seinen Platz in der Mannschaft bangte, zog kurzerhand Büttler aus dem Verkehr, um seinen Platz zu sichern.

Unihockey Mümliswil vs. SV ALPHA Trimbach 13:8 (6:3)

Im ersten Spiel wartete bereits die erste grosse Unbekannte der Saison. Gegen den neuen(?) Club aus Trimbach hat zumindest der Schreiberling noch nie gespielt. Entsprechend schwierig war es abzuschätzen, was uns erwarten wird. Dominant und spielbestimmend wollten wir sein. Das hat hervorragend geklappt: Nach nicht einmal einer Minute konnten wir in Führung gehen. Niemand anderes als Routinier Gisler eröffnete das Score, womit seine persönliche Durststrecke nach mehr als einer ganzen Saison beendet war. Dabei sollte es nicht bleiben…

Bis kurz vor der Hälfte der ersten Halbzeit führten wir komfortabel mit 4:0. Das Spiel war in den Köpfen der Spieler bereits gewonnen, nur spielte der Gegner auch noch mit. Bis auf 4:3 liessen wir Trimbach wieder herankommen, ehe Debütant Thomann und dä vom Eis zum 6:3-Pausenstand trafen. Pause. Fokus nachschärfen. Weiter.

Die Worte scheinen gefruchtet zu haben: Innert fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte Mümliswil entscheidend auf 10:4 davonziehen (der zehnte Treffer fiel durch Debütant Meister, die Runde ist noch offen Anm.d.Red.).

Eine Szene sei hier noch erwähnt: Gisler (der augenscheinlich beste Spieler der 5. Liga, mind. 3 persönliche Treffer heute) setzte sich in mehreren Zweikämpfen gegen denselben Gegner durch, hatte Zeit, sich beim Unparteiischen über die Regelauslegung aufzuregen, zog dann von hinter der Mittellinie ab und schaffte das Kunststück, den Ball nicht aufs Tor, nicht mal in Richtung Tor – nein, in Richtung Seitenaus zu schiessen. Hämisches Gelächter von der gut gefüllten Zuschauertribüne hallte durch die Halle, leichtes Schmunzeln auf der Bank.

Gegen Schluss und ohne Kohler, der sein Knie jetzt wohl endgültig beschädigt hat (Gute Besserung auch an dieser Stelle), wurde es unnötigerweise noch etwas hektisch. Doch unser junges Team konnte schlussendlich auch in der Höhe verdient die ersten beiden Punkte einfahren. Ebenfalls zum Debüt bei den Aktiven möchten wir Enea, Lorin (sogar als Captain), Yanik und Leon gratulieren.

Unihockey Mümliswil vs. TSV Bubendorf 7:4 (4:1)

Im zweiten Spiel traf man auf Bubendorf, welches als etwas dynamischer als die selbsternannten ALPHAS aus Trimbach bezeichnet werden darf. Auch dieses Mal ging man schnell in Führung. Doch der Gegner hatte eine Antwort parat. Worauf er aber keine Antwort fand, war unsere Stärke bei Standardsituationen: Mal um mal konnte man gefährlich abschliessen und erhöhte das Skore so bis zur Pause auf 4:1. Für die zweite Halbzeit wollte man personell etwas umstellen und ersetzte Thomann durch Kohler (den Jüngeren). Man behalte sich das kurz im Hinterkopf.

14 Sekunden waren gespielt, ehe eben dieser Kohler auf der Strafbank Platz nehmen musste. Soweit so gut, das passiert. Kurz vor Ablauf der Mümliswiler Strafe musste dann auch ein Bubendörfer auf die Strafbank. Da auf unserer Seite etwas Verwirrung herrschte, wer aufs Feld sollte, wechselte sich Thomann halt selber wieder ein und spielte das ganze Powerplay durch. Mehrere Versuche seinerseits fanden den Weg ins Tor leider nicht. Meister und Nussbaumer erhöhten anschliessend auf 7:1. Auch dieses Mal wurde es gegen Ende wieder etwas hektisch, doch auch im zweiten Spiel sicherte sich die Mannschaft die beiden Punkte.

Fazit: Unser unerfahrenes Team hat bereits eine gute Frühform erreicht und heute gezeigt, dass man mit grossem Einsatz und Spielfreude in der 5. Liga durchaus bestehen kann. Ich gratuliere allen zum Debüt, danke Elia dass für das geopferte Knie und freue mich auf eine spannende und lustige Saison.

Danke auch den zahlreichen Zuschauern, welche den Weg an diesem schönen Sonntag auf sich genommen haben. Ich denke, wir haben für reichlich Unterhaltung gesorgt. Weiter geht's am 1. November in Bubendorf! 

PS Leider mal wieder nur Symbolbilder aus dem Archiv, da sich die Zuschauenden geweigert haben, den Schreiberling mit Fotos zu beglücken. 

Damen - Runde 2

Nach viel Tumult am frühen Morgen vom vergessenen Trikot bis zu «Ich glaube, der Bus geht nicht an» fuhren wir mit einem etwas kleineren Kader und Unterstützung aus der Juniorinnenabteilung (da es ansonsten nicht einmal für zwei Blöcke gereicht hätte) quasi ans Ende der Schweiz, nach Zurzach.

Als wir bei gefühlt sieben Schulhäusern dann endlich die Halle gefunden hatten, wartete bereits unser erster Gegner: Team Aarau.

Wir starteten gut in die erste Halbzeit und konnten dem Tempo der Gegnerinnen gut mithalten. Leider gelangen uns noch nicht wirklich Torchancen und auch die Puste ging gegen Ende der ersten Halbzeit langsam aus. Die erste Spielhälfte war von unserer Seite her torlos und endete mit 4:0.

In der zweiten Spielhälfte wollten wir noch etwas mehr und uns vor allem auch auf die Abschlüsse konzentrieren. So gelang es uns, zum 6:3 aufzuholen. Leider gelang uns der Durchbruch schlussendlich nicht und auch die Kraft liess langsam nach. Das Spiel endete mit 9:3.

Beim zweiten Match trafen wir auf Racoons Herzogenbuchsee.

Im Vergleich zum ersten Match starteten wir direkt mit viel mehr Energie und Tempo. Wir wussten bereits im Voraus, dass unsere Gegnerinnen offensiv stark sind und über gute Schüsse verfügen. Darauf konzentrierten wir uns, trotzdem gelang es uns nicht immer, alle Bälle abzuwehren und vom Netz fernzuhalten.

Auch unsere Torchancen nahmen zu. Leider wollten die Bälle jedoch lieber ans Metall oder daneben statt ins Tor. So endete die Partie mit 5:2 für die Racoons.

Dieses Resultat hätte ohne die sensationellen Paraden von Leist und die Unterstützung unserer Jungmannschaft Schmid und Ackermann noch deutlich höher ausfallen können.

Herzlichen Dank auch an die Zuschauer, welche sich ebenfalls auf den weiten Weg bis ans Ende der Schweiz gemacht haben, um uns anzufeuern.