Junioren E - 1. Runde

Gelungener Saisonstart – wir sind angekommen!
 
Eine neue Unihockey-Saison beginnt! Für unsere E-Juniorinnen und E-Junioren ist es bereits die dritte gemeinsame Saison. Die ersten beiden Jahre waren nicht immer einfach: Wir mussten oft unten durch, Lehrgeld bezahlen und den Platz häufig als Verlierer verlassen. Doch genau aus diesen Spielen haben wir viel gelernt.
 
Nun gehören wir zu den Älteren in unserer Kategorie. Entsprechend gross war die Hoffnung, dass wir das Gelernte endlich auch in Resultate ummünzen können. Die erste Runde in Trimbach sollte zeigen, wo wir stehen.

Vier Spiele zum Auftakt
 
Kurz vor Saisonbeginn musste der Spielplan nochmals angepasst werden, da sich Oensingen kurzfristig zurückgezogen hatte. So wartete gleich ein happiges Programm auf uns: vier Partien an einem Tag – je zweimal gegen den STV Kappel und die UHC Tigers H.-T.
 
Beide Gegner kannten wir bereits bestens. In den vergangenen zwei Saisons hatten wir gegen sie gespielt – und meistens ziemlich deutlich verloren. Entsprechend gross war der Respekt auf der Busfahrt nach Trimbach. Von Selbstvertrauen war noch nicht allzu viel zu spüren. Einige waren sogar überzeugt: «Heute verlieren wir sowieso wieder.»
 
Wir versuchten, diese Gedanken aus den Köpfen zu bekommen. Unterstützung gab es dabei von unserem neuen Maskottchen Edi, das die Spielerinnen und Spieler ebenfalls zu einer positiven Einstellung ermutigte.
 
Vor dem ersten Spiel stand dann noch die Trikotverteilung an. Und dabei zeigte sich, dass die Fussball-WM auch bei unseren Unihockeyanerinnen und Unihockeyanern omnipräsent ist. Plötzlich waren Trikotnummern besonders wichtig: Die einen wollten dieselbe Nummer wie Mbappé, andere jene von Lamine Yamal und weiteren Fussballstars.
 
Was wir dabei nicht bedacht hatten: Mit den neuen Nummern sorgten wir bei den Organisatoren für einige Verwirrung – schliesslich hatten wir im Vorfeld andere Trikotnummern gemeldet. Ein kleines organisatorisches Eigentor also noch vor dem ersten Bully. 😉

1. Spiel: Unihockey Mümliswil – STV Kappel 9:0
 
Und dann ging es endlich los.
 
Siehe da: Was zwei Jahre alles verändern können!
 
Letzte Saison mussten wir gegen Kappel noch klare Niederlagen einstecken. Dieses Mal zeigte sich von Beginn weg ein völlig anderes Bild.
 
Lenny eröffnete das Skore und erzielte damit gleich das erste Mümliswiler Saisontor. Danach spielten wir konzentriert weiter. Mit schönem Passspiel, viel Bewegung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung erarbeiteten wir uns Chance um Chance – und erzielten Tor um Tor.
 
Beide Blöcke waren von Anfang an präsent und konzentriert. Und wenn Kappel doch einmal gefährlich vor unser Tor kam, war unser Torhüter Henry zur Stelle.
 
Am Ende stand ein deutliches *9:0* auf der Anzeigetafel. Der erste Match der neuen Saison – und gleich der erste Sieg!


2. Spiel: Unihockey Mümliswil – UHC Tigers H.-T. 3:4
 
Mit dem Erfolgserlebnis im Rücken wollten wir den Flow natürlich gleich in die nächste Partie mitnehmen. Das Selbstvertrauen war plötzlich da und wir waren hochmotiviert, auch gegen die Tigers zu zeigen, was wir können.
 
Doch die Euphorie wurde ziemlich schnell gebremst. Gleich im ersten Einsatz erzielten die Tigers zwei Tore.
 
Unsere Mannschaft liess sich davon aber nicht unterkriegen. Wir fanden immer besser ins Spiel und waren danach über weite Strecken sogar die spielbestimmende Mannschaft. Mit schönen Kombinationen erspielten wir uns zahlreiche hochkarätige Chancen.
 
Nur eines wollte nicht so richtig funktionieren: der Abschluss.
 
Immer wieder fehlte bei der letzten Aktion die nötige Konzentration oder das berühmte Quäntchen Glück. Zu viele Top-Chancen blieben ungenutzt. So mussten wir uns trotz einer starken Leistung äusserst knapp mit 3:4 geschlagen geben.
 
Eine Niederlage, ja – aber eine ganz andere als noch in den vergangenen Saisons. Wir hatten gezeigt, dass wir mit den Tigers auf Augenhöhe spielen können.

3. Spiel: Unihockey Mümliswil – STV Kappel 7:0
 
Nach der knappen Niederlage gegen die Tigers wartete erneut Kappel auf uns. Die Mannschaft liess sich die Enttäuschung aus dem vorherigen Spiel nicht anmerken und machte dort weiter, wo sie im ersten Match aufgehört hatte. Wir gingen früh in Führung, spielten konzentriert und liessen nichts anbrennen.

Beide Blöcke überzeugten erneut mit schönem Zusammenspiel und viel Einsatz. Und falls Kappel doch einmal gefährlich wurde, war Henry zur Stelle. Am Ende durften wir mit einem 7:0 den zweiten Sieg des Tages feiern.
 
Für Henry bedeuteten die beiden Partien gegen Kappel zudem etwas ganz
Besonderes: seine ersten beiden Shutouts!  Zweimal gegen einen Gegner, gegen den wir in den vergangenen Jahren noch deutlich verloren hatten – und diesmal lautete das Gesamtskore 16:0 für Mümliswil. Ein schönes Zeichen dafür, welche Entwicklung die Mannschaft gemacht hat.


4. Spiel: Unihockey Mümliswil – UHC Tigers H.-T. 2:5
 
Zum Abschluss warteten nochmals die Tigers auf uns.
Mittlerweile machten sich allerdings die Strapazen des langen Spieltags bemerkbar. Vier Partien an einem Tag sind in dieser Alterskategorie eine grosse Herausforderung. Die Beine wurden schwerer und auch die Konzentration liess verständlicherweise etwas nach. Trotzdem kämpfte die Mannschaft nochmals stark, gab nicht auf und versuchte bis zum Schluss, dagegenzuhalten. Die Tigers erwiesen sich an diesem Tag aber erneut als etwas effizienter und konnten sich schliesslich mit 5:2 durchsetzen.
 
Auch wenn die Niederlage natürlich schmerzte, überwog am Ende des Tages ganz klar das Positive. Fazit: Was für ein Saisonstart!
 
Nach zwei Jahren mit vielen Niederlagen durften wir in Trimbach erleben, dass sich Geduld, Training und Durchhaltewillen auszahlen. Zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Torverhältnis von 21:9 können sich zum Auftakt definitiv sehen lassen.

  
Noch wichtiger als die Resultate war aber die Art und Weise, wie unsere Mannschaft auftrat. Wir kombinierten schön, spielten als Team zusammen, erarbeiteten uns viele Chancen und liessen uns auch von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen.
 
Aus dem Respekt und den Zweifeln auf der morgendlichen Busfahrt wurde im Laufe des Tages immer mehr Selbstvertrauen.
 
Natürlich gibt es weiterhin viel zu lernen. Gerade vor dem gegnerischen Tor können wir noch konsequenter werden. Aber der erste Schritt ist gemacht.