Junioren B - Runde 1
Endlich ist es wieder soweit und wir starten in die neue Saison! Monate sind vergangen, doch wenn die Tage wieder kürzer werden und das Laub langsam von den Bäumen fällt, ist dies jeweils das Zeichen, dass die Bälle in der Halle wieder zu rollen beginnen. Eine Prognose vor der Saison war kaum möglich – eine neue Stärkenklasse (Junioren B), eine neue Gruppenzuteilung und diverse Kaderänderungen deuteten aber bereits darauf hin, dass uns einiges abverlangt wird.
Spiel 1 vs. Bubendorf
Die Devise war klar: Durch Ballbesitz Sicherheit gewinnen, Nervosität abbauen und uns mit kleinen Erfolgserlebnissen an die neue Härte und Geschwindigkeit gewöhnen. Das wäre der Plan gewesen! Die Realität fühlte sich eher wie eine Kopfnuss mit 50 km/h gegen eine Wand an. Nach nicht einmal 30 Sekunden lagen wir bereits zurück.
Bubendorf machte von Beginn an klar, dass ihre Saisonziele wohl nicht ganz mit unseren zu vergleichen sind, und setzte uns permanent unter Druck. Wir konnten kaum Bälle halten, blieben offensiv harmlos und hatten defensiv alle Hände voll zu tun. Zur Pause lagen wir bereits mit 0:8 hinten.
Dreimal leer schlucken und einmal tief durchatmen. Danach stellten wir den Spielplan um und nahmen uns vor, in unseren Köpfen nochmals neu zu starten und zumindest «die zweite Halbzeit zu gewinnen». Der Start verlief nach Plan: Defensiv agierten wir geschickter, konnten Bälle abfangen und fanden offensiv plötzlich Wege vors gegnerische Tor. Innerhalb von zehn Minuten verkürzten wir auf 3:8 und schöpften nochmals Hoffnung. Die anschliessende «Alles-oder-nichts»-Taktik ging leider nicht auf. Am Ende verloren wir mit 3:13. Die zweite Halbzeit machte aber durchaus Hoffnung, auch wenn wir insgesamt das schlechtere Team waren.
Spiel 2 vs. Griffins Muttenz-Pratteln
Im zweiten Spiel sollte vieles anders laufen. Unser Ziel war mehr Kontrolle und vor allem eine stabilere Defensive – dort haben wir sicherlich am meisten aufzuholen.
Diesmal ging der Plan deutlich besser auf. Wir hielten den Ball länger in unseren Reihen und konnten mit dem Gegner mithalten. Obwohl wir körperlich deutlich unterlegen waren, bissen wir uns in jeden Zweikampf, nahmen jeden blauen Fleck in Kauf und zeigten, dass wir mehr Ansprüche haben, als nur abgeschlachtet zu werden. Dieser Wille und eine deutlich bessere Spielintelligenz waren der Schlüssel. Zur Halbzeit führten wir mit 4:1 – plötzlich machte alles wieder deutlich mehr Spass!
In den zweiten 20 Minuten erhöhte der Gegner den Druck. Der Platz wurde für uns enger und die Abschlüsse fanden immer häufiger den Weg auf unser Tor. Doch da war noch dieser Teufelskerl Lieni, der in unserem Tor eine Glanzleistung zeigte. Trotz etlicher starken Paraden wurde der Druck irgendwann zu gross und unsere Fehler wurden konsequent bestraft. Am Ende verloren wir mit 5:7.
Fazit und Ausblick
Wie erwartet müssen wir erst in der Kategorie B ankommen. Die deutliche Steigerung und der Wille, der in der zweiten Partie zu spüren war, machen aber Hoffnung für den weiteren Saisonverlauf. Nach der sorgenfreien letzten Saison müssen wir nun mehr arbeiten und Schritt für Schritt vorwärtsgehen – auch wenn es einmal schwierig wird. Solange wir als Mannschaft zusammenhalten, werden wir an diesen harten Spielen wachsen.
Nun haben wir einen Monat Zeit, an unseren grössten Defiziten zu arbeiten und uns bestmöglich auf den Gruppenfavoriten Nuglar vorzubereiten.