Junioren A - Runde 4
Um zumindest noch einigermassen an den Spitzenteams dranzubleiben, mussten in dieser vierten Runde vier Punkte her. Die Ausgangslage war klar, die Umsetzung dann weniger.
Laupersdorf/Mümliswil vs. Waldenburg
Gegen Waldenburg mussten wir uns vor allem auf die Abwehrkünste unseres Torhüters Enea verlassen. Er hielt uns im ganzen ersten Umgang im Spiel und machte es möglich, dass wir mit einer etwas schmeichelhaften 2:0-Führung in die Pause konnten.
Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild: Viele Zuspielfehler, wenig Überzeugungskraft und ein Spielaufbau, der selten die Bezeichnung „Aufbau“ verdient hatte. Doch Enea blieb bis zum Schluss konzentriert, sicher und unerschütterlich und so resultierte trotz allem ein 6:3-Erfolg, der vor allem ihm zu verdanken ist.
Laupersdorf/Mümliswil vs. Grenchen
Für das zweite Spiel hatten wir uns deutlich mehr vorgenommen. Tatsächlich gelang uns der Start etwas besser, und das 1:0 war nicht einmal unverdient. Doch danach lief wenig bis gar nichts mehr zusammen.
Zur Halbzeit lagen wir 1:2 zurück. Nach der Pause erhöhte Grenchen gar auf 3:1, ehe wir nur Sekunden später wieder den Anschluss fanden. In der Folge musste ein Grenchner auf die Strafbank, eine perfekte Gelegenheit, das Spiel wieder auszugleichen.
Doch dann geschah etwas, das wohl in keinem Lehrbuch, keiner Statistikdatenbank und vermutlich auch nicht in der Vereinsgeschichte zu finden ist:
Innerhalb von zwei Minuten kassierten wir drei Shorthander.
Ja – drei. In Überzahl. Schande über uns!
Es lief tatsächlich alles schief, was irgendwie schieflaufen kann.
Ab Minute 35 zeigten wir nochmals Moral, verkürzten auf 3:6, und 30 Sekunden vor Schluss gelang uns gar noch das 5:6. Zu mehr reichte es jedoch nicht und ehrlich gesagt wäre es auch nicht verdient gewesen.
Das Weihnachtsessen – ein anderes Niveau
Trotz dieser ernüchternden Auftritte gab es beim anschliessenden Weihnachtsessen keinerlei Zurückhaltung. Die Jungs übertrumpften sich gegenseitig in ihren verbalen Kunststücken und bewiesen, dass sie zumindest sprachlich über ungeahnte Talente verfügen.
Den Höhepunkt erreichte dieser Wortsalat mit der legendären Aussage:
„Wer im Glashaus sitzt, soll die Steine nicht aus dem Fenster werfen!“
Das Niveau blieb über den ganzen Abend hinweg auf einem konstant überschaubaren Level.
Beim abschliessenden „Otokar-Pöpperle“ wurden dann sogar die letzten versteckten Fähigkeiten freigelegt.Man fragt sich zwischendurch schon:Was ist das eigentlich für eine Horror-Truppe? 😊
Zum Schluss
Trotz allem, oder vielleicht gerade deshalb, wünsche ich dieser Bande von Chaoten aber auch euch allen frohe und gemütliche Festtage, einen guten Rutsch und viele positive Momente im neuen Jahr.
Ps:Bilder vom Spiel haben wir vergessen zu machen, nun ja, wohl besser so. Bilder von der Weihnachtsfeier gäbe es, aber keins auch nur ansatzweise passend für die Vereinshomepage!