Herren I - Runde 6
Ernüchternde Resultate für Unihockey Mümliswil
Die 1. Mannschaft von Unihockey Mümliswil bleibt auch nach der 6. Meisterschaftsrunde hinter den eigenen Erwartungen zurück. Mit einem Unentschieden gegen die Wild Dogs Sissach und einer Niederlage gegen White Horse Lengnau kehrt Mümliswil ohne den erhofften Befreiungsschlag nach Hause zurück. In der Tabelle verharrt das Team weiterhin auf einem Abstiegsrang – in den verbleibenden drei Runden ist nun eine klare Leistungssteigerung gefordert, um das Ruder noch herumzureissen.
Im ersten Spiel des Tages gegen White Horse Lengnau erwischte Mümliswil einen äusserst unglücklichen Start. Bereits nach weniger als einer Minute lag man mit 0:1 zurück, wenig später folgten weitere Gegentreffer. Die Defensive agierte nicht mit der nötigen Konsequenz und Aggressivität, Lengnau nutzte die sich bietenden Räume eiskalt aus. Nach zehn Minuten stand es bereits 0:4 – eine Hypothek, die sich als zu schwer erwies.
Zwar zeigte Mümliswil in der Folge Moral und konnte durch Treffer von D. Spiegel und dreimal C. Nussbaumer offensiv Akzente setzen, doch Lengnau hielt den Abstand konstant. Trotz einer Leistungssteigerung im weiteren Spielverlauf musste sich Mümliswil am Ende mit 5:7 geschlagen geben. Der verschlafene Start und die fehlende defensive Stabilität wogen letztlich zu schwer.
Im zweiten Spiel gegen die Wild Dogs Sissach zeigte sich Mümliswil deutlich präsenter, hatte jedoch mit einer äusserst unglücklichen Startphase zu kämpfen. Gleich drei sehr fragwürdige Strafen in der ersten Halbzeit brachten das Team früh unter Druck. Dennoch gelang es, den Schaden in Grenzen zu halten und im Spiel zu bleiben.
Nach dem Rückstand bewies Mümliswil Moral und Kampfgeist. C. Nussbaumer und D. Spiegel drehten zwischenzeitlich die Partie, ehe Sissach kurz vor Schluss zum 3:3-Ausgleich kam. Trotz verpasstem Sieg darf das Team zumindest den Punktgewinn als kleines positives Zeichen werten – insbesondere angesichts der widrigen Umstände zu Spielbeginn.
Jetzt ist eine Reaktion gefordert
Unterm Strich bleiben nach dieser Runde gemischte Gefühle. Die Resultate helfen im Abstiegskampf nur bedingt weiter, und die Zeit wird langsam knapp. Klar ist: In den kommenden drei Meisterschaftsrunden ist eine deutliche Steigerung in Intensität, Defensive und Konstanz nötig. Der Wille und die Moral sind vorhanden – nun gilt es, diese über 40 Minuten konsequent auf das Feld zu bringen und den „Bock endlich umzustossen“.